Die NLP-Grundannahmen - ethische Leitlinien unserer Arbeit.

Die NLP-Grundannahmen oder -Axiome sind eine philosophische und ethische Grundhaltung, nach der wir in unseren Kursen arbeiten. Sie sind teilweise den Quellen direkt entnommen (z.B. Watzlawick) und können in der Literatur auch leicht verändert auftauchen, zielen jedoch immer in die gleiche Richtung. Hier die - für uns - wichtigsten:

  1. Jeder Mensch ist einzigartig.
    Nicht besser oder schlechter - höchstens anders.
  2. Körper und Geist beeinflussen sich gegenseitig.
    Wir sind ein komplexes System aus physiologischen und psychologischen Zuständen. Unsere geistige Stimmung spiegelt sich in der Körperhaltung.
  3. Die Landkarte ist nicht das Gebiet.
    Wir nehmen unsere Umwelt gefiltert wahr und erzeugen persönliche Abbilder (Landkarten) der Wirklichkeit (Gebiet). Unser Verhalten entspricht unserer Wahrnehmung (Landkarte).
  4. Wir können nicht nicht kommunizieren.
    Alles, was wir sagen oder nicht sagen, tun oder nicht tun, sendet Botschaften an unser Umfeld.
  5. Die Bedeutung von Kommunikation ist die Reaktion darauf.
    Kommunikation findet immer beim Empfänger einer Botschaft statt, denn der interpretiert sie nach seiner Landkarte und reagiert entsprechend.
  6. Es gibt kein Scheitern - nur Feedback.
    Nutzen wir Fehlschläge oder Kritik als 'Lernerfahrung', erhalten wir uns die Motivation, etwas Neues auszuprobieren.
  7. Wenn das, was wir tun, nicht funktioniert, versuchen wir etwas anderes.
    Damit verlassen wir gedankliche Negativ-Schleifen und einschränkende Komfortzonen.
  8. Der flexibelste Teil eines Systems beeinflusst die Interaktion.
    Das Umfeld beeinflusst uns - und umgekehrt. Verändern wir etwas, verändert sich auch das Umfeld.
  9. Jedes Verhalten hat eine positive Absicht.
    Zumindest für eine Person, zu einem Zeitpunkt und in einem Kontext.
  10. Wir haben alle Ressourcen in uns.
    Der Zugang zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Platz und der richtige Umgang damit führen zum Erfolg.
  11. Das Unbewusste ist mächtiger und zuverlässiger als das Bewusstsein.
    Wahrnehmung, Informationsverarbeitung und Reaktion darauf erfolgen überwiegend unbewusst und sehr effektiv (90:10).     
     

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